Wärme-Kontakt-Schweißverfahren

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Wärme-Kontakt-Schweißverfahren

Im Unterschied zum Wärme-Impuls-Schweißverfahren wird die Schweißwerkzeugtemperatur auf einem vorbestimmten Temperaturniveau gehalten (Dauerheizung).
Zwar lassen sich nicht alle Folien mit diesen Verfahren optimal verarbeiten, doch dieses Verfahren ist in verschiedenen Bereichen der Impulsschweißung überlegen. Es eignet sich vorwiegend für mehrschichtige Folien (Laminate), die auf Hochleistungsmaschinen mit hohen Taktzahlen verarbeitet werden können. Gegenüber der Folienschweißung spricht man von Siegelung, da sich nur die zugewandten Lagen verbinden. Monofolien werden meist mit Dauerheizung trenngeschweißt, auch hier mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Beheizung der Werkzeuge erfolgt indirekt über Heizpatronen.


Bei der Flachsiegelung wird aus optischen oder Dichtigkeitsgründen die Oberfläche der Werkzeuge oft profiliert (Quer-/Längsrillen).
Insgesamt betrachtet, sind dauerbeheizte Werkzeuge einfacher aufgebaut und robuster im Betrieb. Nachteilig wirken sich aber der hohe Energieverbrauch und die unvermeidliche Miterwärmung benachbarter Maschinenteile aus. In der praktischen Ausführung ist die Größe auch durch den Verzug der Werkzeuge begrenzt.

Wärme-Kontakt-Schweißverfahren



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